Es gibt vielfältige Lichtquellen und Leuchtmittel. Neben einer Reihe an farblich Lichtelemente sind auch masssen an verschiedenen Lampenarten dazu gekommen. Früher war es da nicht so kompliziert. Es konnte in der Regel immer zur bewährten Glühbirne gegriffen werden. Doch jene Zeiten sind weitgehend vorbei. Damit ihr trotz der Verschiedenen Lampenarten nicht beim Kauf völlig verzweifelt, gibt es nun eine Übersicht zu den heute herkömmlichen Lampenarten.

LED-Lampen

LED-Lampen sind aktuell die Lampenart der Zukunft
LED-Lampen sind aktuell die Lampenart der Zukunft

LED meint im englischen light emitting diode oder auf deutsch Lichtdiode und wird von den meisten Herstellern als zukünftig meist verwendete Lampenart betitelt. Doch wie funktioniert eine LED Lampe? Für die Lichterzeugung ist im Wesentlichen ein Halbleiterkristall zuständig, der aus einer elektronenarmen und einer elektronenreichen Schicht besteht. Liegt Spannung an, wandern Elektronen von der reichen zur armen Seite. In diesem Zusammenhang kommt es daraufhin zu einem physikalischen Vorgang, der Rekombination genannt wird. Bei solcher Rekombination wird Elektrizität in Beschaffenheit von Lichtstrahlung abgegeben, auf diese Weise dass die Diode leuchtet. Die Farbe hängt in diesem Fall ganz vom auserwählten Halbleitermaterial ab. LED-Leuchten existieren heute längst in zahlreichen Farben. Weißstrahlende Dioden existieren durchaus nicht. Für weiße LED-Leuchten muss deshalb ein Leuchtstoff genutzt werden, der die Strahlung blauer Leuchtdioden zu weißem Licht mischt. Lumineszenzdioden sind sicherlich die fortschrittlichsten der Leuchtmittelarten und ihnen dürfte die Zukunft gehören.

Halogen Lampen

Klassische Halogen Lampe

Halogenlampen sind bis heute eine weit verbreitete Lampenart. Ihre Effektivität liegt trotzdem ausschließlich ein bisschen über der von Glühbirnen. Warum? Weil es im Grunde Glühbirnen sind. Das Halogen existieren als Begriff gewissermaßen nicht, an Stelle ausschließlich die Halogene, eine Elementgruppe des Periodensystems. Zu ihr gehören exemplarisch Fluor, Brom oder Chlor. Der Glaskörper einer Glühlampe wird mit dem Gas eines solchen Elements, zumeist Brom oder Jod, befüllt. Das Schutzgas macht es wahrscheinlich, den Glühfaden stärker aufzuheizen, ohne dass er unterdessen durchbrennt. Dadurch steigt wiederum die Lichtausbeute. Halogenlampen machen also problemlos mehr aus ihrem Energie. Großer Nutzen: Sie sind gleichermaßen vielseitig einsetzbar wie Glühbirnen. Großer Nachteil: Sie sind nicht knapp auf diese Weise effizient wie energiesparende Lampenarten, z.B. Leuchtdioden oder Kompaktleuchtstofflampen.

Leuchtstoffröhren & Leuchtstofflampen

Leuchstoffröhren

Leuchtstoffröhren bzw. Leuchtstofflamapen sind eine weiterentwickelte Lampenart der Gasentladungsröhre und als desgleichen Lampenart derweil gleichfalls bereits seit auf diese Weise okay wie einem Jahrhundert in Gebrauch. Bei den Röhren kommt ein anderes Verfahren zum Einsatz als im Zuge den Glühfäden herkömmlicher Glühbirnen. Der Hohlkörper der Leuchte wird mit einem Gas befüllt. In der Frühzeit der Ausprägung waren das in erster Linie Edelgase wie Neon oder Argon. Wird dieser Tage über zwei Elektroden an den Enden der Röhre eine ausreichend hohe Spannung angelegt, regt das die Gasteilchen zum Lichtquellen an. Jedes Gas leuchtet in diesem Fall in einer jeweils eigenen Farbe: Neon leuchtet rot, Argon blau, Natriumdampf gelb. Da sich farbiges Licht indessen nicht auf diese Weise in Ordnung für das alltägliche Leben eignet, wurden die Gasentladungsröhren bald mit einer fluoreszierenden Beschichtung ausstaffieren. Diese absorbiert die UV-Strahlung aus dem Gas und gibt sie als weißes Licht erneut ab. Von diesem Leuchtstoff bezieht die Lampenart heute ihren Namen.

Energiesparlampen


Energiesparlampe von Osram

Alle Lampenarten können Energiesparlampen sein. Die Abgrenzung liegt im geringeren Energieverbrauch gegenüber Glühlampen. Im Sprachgebrauch werden sie trotzdem gerne besonders mit den Kompaktleuchtstofflampen gleich gesetzt. Bei ihnen handelt es sich im Wesentlichen um Leuchtstoffröhren auf engem Raum. Die Röhren sind währenddessen außerordentlich klein, schmal und vielfach gebogen wie gleichermaßen gewendelt. Hiermit nehmen sie tunlichts wenig Platz ein. Für den Haushaltsgebrauch imitiert ein äußerer Glaskörper die Gestalt einer Glühbirne und die Leuchtkörper sind mit Schraubgewinden ausstaffiert. Da jene Lampenart trotz alledem ein elektronisches Vorschaltgerät zum Betrieb braucht, ist der Sockel ein bisschen stämmiger als binnen Glühbirnen. Das Detail, das den Leuchtstoff anregt, muss anfänglich erst zu Gas verdampfen. Deswegen dauert es ein wenig, bis die Lichtanlage richtig leuchtet. Kompaktleuchtstofflampen verbrauchen bis zu fünfmal weniger Elektrizität als Glühbirnen. Bezüglich der Kosten schlägt sich das trotzdem allein nieder, wenn sie genauso die anvisierte Lebensdauer erreichen. Denn wirkliche Schnäppchen sind gute Energiesparlampen nicht. Innovative Leuchtmittelarten bleiben eine Investition, ebenso wenn sich ebendiese auf Zeitspanne klar rentiert.

Veraltet: Die Glühbrine

Glühbrine eine veraltete Lampenart
Glühbrine eine veraltete Lampenart

Der Klassiker unter den Lampenarten ist die Glühlampe. Sie wird noch über Generationen kulturell als Lampe verankert bleiben. DEs gibt sie nämlich schon ganze 200 Jahre und damit so lange wie keine andere Lampenart. In der Glühbirne wird Licht auf unkomplizierte Weise von Seiten Hitze erzeugt. Ein elektrisch leitender Draht, der Glühfaden, wird währenddessen via Anlegen einer Spannung buchstäblich zur Weißglut gebracht, auf diese Weise dass er hell in sämtliche Richtungen Licht abstrahlt. Eine Glühbirne ist keine punktförmige Leuchte, ihre Lichtanlage muss nicht künstlich gelenkt werden, um eine breite Ausleuchtung zu erreichen. Zusätzlich handelt es sich um eine natürlich taghelle Leuchte.

Allerdings hat das Gebilde gleichfalls einen Nachteil: Denn 95% der aufgewendeten Strom werden nicht als Licht-, statt dessen als nicht sichtbare Hitzestrahlung abgegeben. Was im Winter kein Problem ist, führt im Sommer zu ausgeprägt ungenutzt verbrauchter Strom. Zusätzlich werden die Lichtquellen im Betrieb außerordentlich heiß und sind daraufhin kaum zu einsetzen. Als Material für den Glühdraht dient häufig Wolfram. Das Metall hat nicht lediglich einen adäquaten elektrischen Widerstand, statt dessen genauso einen Schmelzpunkt (bei ca. 3400° C), der klar über der Temperatur liegt, die erreicht werden muss, um den Draht genug zum Glühen zu bringen. So kann der Glühfaden trotz hoher Lichtausbeute lange funkeln, ohne währenddessen durchzubrennen.