Welche Holzarten gibt es?

Fakt ist: Parkett besteht aus Holz und das ist vielfältig! Es gibt massenweise Gattungen von Bäumen. Und das Holz dieser ist jedes mal andersartig. Selbst im Kontext einer Ausprägung gibt es je nach Wuchsort teils drakonische Unterschiede. Die Frage, ob sich folglich alle Holzarten ebenso okay als Parkett eignen, ist mehr als berechtigt. Die Antwort liegt abgesehen davon auf der Hand, denn sie nennt sich: NEIN!

Die verschiedenartigen Holzarten unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Zu diesem Zweck zählen offensichtliche Unterschiede wie die Farbe und Maserung, nichtsdestotrotz ebenso Biegefestigkeit, Druck- oder Zugfestigkeit.

Gängige Parkettarten:

Mehrschichtparkett:

Mehrschicht- bzw. Fertigparkett besteht aus wohnfertig versiegelten Dielen oder Stücken, die problemlos auch selbst verlegt werden können.

Landhausdiele:

Mehrschichtige Landhausdielen als Parkettboden sind vergleichsweise leicht zu verlegen und für Selbermacher als vorgefertigte Elemente erhältlich.Für die Landhausdiele spricht vor allem ihre großzügige Raumwirkung und ihre Wandlungsfähigkeit. Landhausdielen passen nämlich in eine rustikal eingerichtete Wohnung genau so gut wie in ein eher elegantes Wohnambiente.

Zwei-Schicht-Boden:

Besonders beliebt im Renovierungsbereich ist Parkett im Zwei-Schicht-Aufbau. Damit lassen sich Höhendifferenzen – zum Beispiel in Altbauten – sehr gut ausgleichen.

Massivholzparkett:

Massivholzparkett trägt seinen Namen, weil es aus einer durchgängigen Schicht aus massivem Hartholz besteht. Massivparkett wird üblicherweise vollflächig verklebt und erst nach dem Verlegen abgeschliffen.

Industrieparkett:

Das so genannte Industrieparkett heißt eigentlich Hochkantlamellen-Parkett. Es besteht wie das Mosaikparkett aus einzelnen Holzlamellen, die allerdings hochkant angeordnet werden.

Eichenparkett:

Die in Deutschland mit weitem Abstand beliebteste Holzart ist nach wie vor das Eichenholz. Bei Parkett-Herstellern nimmt Eichenholz-Parkett derzeit beispielsweise immer noch etwa 75 Prozent Produktionsanteil ein. Das Holz der Eiche hat für die Verwendung als Bodenbelag geradezu ideale Eigenschaften, denn es ist hart, schwer und mit hoher Dichte und Abnutzungswiderstand.